Coronavirus – Covid-19 – Aktuelle Lage – Deutschland

Das Coronavirus ist weltweit auf dem Vormarsch. Es gibt viele Unsicherheiten über die Verbreitung und die Gefährdung durch die neuartige Erkrankung. Die aktuelle Lage ist sehr dynamisch. Der folgende Text soll deshalb die wichtigsten Informationen liefern, die es über das Coronavirus gibt.

Coronavirus Covid-19

Das neuartige Coronavirus Covid-19 wurde am 11. März 2020 von der WHO zur Pandemie erklärt. Am 15. März 2020 hat das RKI (Robert Koch-Institut) die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als hoch eingeschätzt. Keiner weiß, wie viele Menschen sich in Deutschland mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren werden. Schätzungen von Wissenschaftlern gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus. Die derzeitigen Prognosen für Deutschland lassen sich nicht hervorsagen. Im Moment ist die oberste Priorität die Infektionen zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammen bricht.

 

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Die Johns Hopkins University hat eine einzigartige Karte entwickelt, auf der die Coronavirus – Infektionen aller Länder unseres Planeten in Echtzeit gezeigt werden.

Livekarte Johns Hopkins University

Zuletzt aktualisiert 21.03.2020

Coronavirus – Symptome, Verlauf, Ansteckung, Schutz

Die Medien sind besessen vom Coronavirus, aber ist die Quarantäne ganzer Städte wirklich erforderlich oder nur unnötige Panikmache? Handelt es sich beim Coronavirus nicht „nur“ um ein grippeähnliches Virus? Dieser Artikel wird diese Fragen aufklären. Es erklärt den Coronavirus, beschreibt die Symptome und den Krankheitsverlauf von COVID-19 und weist auf die notwendigen Schutzmaßnahmen im Umgang mit dieser Krankheit hin.

Was genau ist ein Virus?

Viren sind nicht lebensfähige Lebewesen. Sie können sich vermehren und evolutionär weiterentwickeln – in diesem Sinne sind sie Lebewesen. Doch um sich vermehren zu können, brauchen sie eine Wirtszelle. Das ist die Zelle eines anderen Lebewesens. Wenn es um Wirtszellen geht, sind Viren nicht besonders wählerisch: Menschen, Tiere, Pflanzen und sogar Bakterien dienen ihnen als neues Zuhause. Das macht diese Nicht-Lebensform ausgesprochen zäh und widerstandsfähig, denn solange ihr Wirt lebt, lebt auch das Virus.

Eine häufige Unsicherheit herrscht zwischen Bakterium und Virus: Das Bakterium zählt zu den Lebewesen, denn es hat einen eigenen Stoffwechsel und kann sich selbst vermehren. Das Virus hat keinen eigenen Stoffwechsel und benötigt eine Wirtszelle, um sich zu vermehren.

Nistet sich ein Virus in einer Wirtszelle ein, ist die Reaktion darauf von Wirt zu Wirt und von Virus zu Virus unterschiedlich. Im Falle des Herpesvirus bemerkt man den Virus kaum, während HIV in den 80er Jahren eine sehr hohe Mortalitätsrate aufwies. Einige Virenerkrankungen können durch Schutzimpfungen vorgebeugt werden (z. B. Röteln), für andere Viren gibt es noch keine Gegenmaßnahmen. Dazu zählt auch das Coronavirus. Gegen Viren gibt es nicht das eine Medikament wie gegen Bakterien. Bakterien können mit Antibiotika behandelt werden, für Viren muss für jeden neuen Virus auch eine neue Impfung oder ein neues antivirales Medikament auf den Markt kommen.

Viren können auf folgende Arten übertragen werden:

  • Tröpfcheninfektion: Viren werden über Speichel- oder Schleimtröpfchen beim Sprechen, Husten oder vor allem Niesen übertragen. Besonders bekannt sind Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und andere Kinderkrankheiten, die auf diese Art übertragen werden. Das Coronavirus zählt ebenfalls zu den Tröpfcheninfektionen.

  • Kontaktinfektion: Dabei wird das Virus über verunreinigte Nahrungsmittel, Gegenstände oder infizierte Tiere und andere Menschen übertragen. Ebola, Tollwut und Hepatitis B gehören zu diesen Infektionsarten.
  • Infektion über den Austausch von Körperflüssigkeiten: Ungleich der Tröpfcheninfektion benötigt es bei dieser Übertragung größere Mengen an Körperflüssigkeit. HIV kann z. B. nicht durch Händeschütteln oder Küssen übertragen werden, sehr wohl aber über Geschlechtsverkehr oder eine Bluttransfusion. Tröpfcheninfektionen wie Röteln können natürlich auch über den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen werden.
  • Infektion über blutsaugende Insekten: Egal ob Moskitos oder Zecken, diese kleinen Lebewesen können mehr Schaden als so manches Raubtier anrichten. FSME ist eine in mitteleuropäischen Raum verbreitete Viruserkrankung.

Die meisten Menschen sind latent mit Viren infiziert (z. B. Herpes). Aufgrund der hohen Anzahl von Viren ist dies nicht weiter verwunderlich. Es gibt etwa 1,8 Millionen noch lebende Virenarten, davon sind 3.000 Arten identifiziert.

Was genau ist das Coronavirus: Geschichte und Überblick

Das derzeitige Coronavirus gehört zur Familie der Coronaviridae. Viren werden grob in Familien eingegliedert. Die Familie der Coronaviren galt jahrelang als harmlos, da die Übertragung nur von Tier zu Tier stattfand. Das änderte sich als SARS-CoV auch Menschen infizierte und die SARS-Pandemie von 2002 auslöste.

Der derzeitige Virus aus dieser Familie hat den offizielle Name SARS-CoV-2. Er hat mit dem SARS Virus eine über 80-prozentige Übereinstimmung. Die durch den Virus ausgelöste Lungenkrankheit heißt COVID-19 für Corona Virus Disease 2019. In den Medien wird das Virus inkorrekt als COVID-19 bezeichnet, COVID-19 bezeichnet nur die durch das Virus ausgelöste Erkrankung. Die chinesische Regierung hat mit viel Druck den in einigen Medien aufgetauchten Namen Wuhan-Virus verhindert.

Anfang Dezember 2019 wurde die Lungenkrankheit COVID-19 in der chinesischen Stadt Wuhan von dem mittlerweile selbst an der Krankheit verstorbenen Arzt Li Wenliang entdeckt. Nach anfänglichen Versuchen der chinesischen Regierung, Informationen über das Virus geheimzuhalten, änderten sie ihren Kurs binnen kürzester Zeit. Vermutlich ist diese Kursänderung eine Folge des Fehlverhaltens der chinesischen Regierung bei der SARS-Pandemie 2002 sowie aufgrund der sehr schnellen Ausbreitung des derzeitigen Coronavirus.

Die Infektion ist auf einem Fischmarkt in Wuhan ausgebrochen. Alle Infizierten der ersten Stunde konnten mit diesem Markt in Verbindung gebracht werden. Das Virus übertrug sich von einem Tier auf einen Menschen. Ersten Berichten zufolge scheint das Tier eine Fledermaus gewesen zu sein. In China wird mit für uns ungewöhnlichen Wildtieren auf Märkten gehandelt.

Übertragung des Coronavirus

Das Virus wird über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Es hat eine zweiwöchige Inkubationszeit. Das bedeutet: Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis sich die ersten Symptome zeigen. Auch während dieser symptomlosen Inkubationszeit kann ein bereits Infizierter das Virus weiterreichen.

Über einige Übertragungsmöglichkeiten sind sich Virologen noch uneinig:

  • Kann das Virus von einem Tier wie einem Hund oder einer Katze auf einen Menschen übertragen werden?
  • Kann das Virus von kontaminierten Gegenständen auf Menschen übertragen werden?

Auch wenn das Virus ursprünglich von einem Tier auf einen Menschen übersprang, hat sich das Virus an die neue menschliche Wirtszelle angepasst. Es braucht trotzdem noch mehr Informationen, bevor man Tiere als Träger des Virus ausschließen kann.

Ebenfalls mehr Studien sind nötig, um die Übertragung des Virus von kontaminierten Oberflächen wie Glas, Metall oder Plastik ausschließen zu können. Was man bereits weiß: Das Virus überlebt bis zu neun Tage auf einer kontaminierten Oberfläche. Aber es ist unklar, ob dieses Virus einen Menschen infizieren kann. Das Reinigen kontaminierter Flächen mit Desinfektionsmittel inaktiviert das Virus jedoch zur Gänze.

Symptome und Krankheitsverlauf von COVID-19

Alle bekannten Coronavirustypen (COVID, SARS und MERS) befallen die oberen Atemwege. Das Coronavirus dringt mittels Tröpfcheninfektion in die Lungenzellen ein, um diese als Wirtszellen zu verwenden.

Die Symptome im Überblick:

  • Husten
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Kurzatmigkeit oder Atemnot
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Diese Symptome sind sehr unspezifisch, das macht die Diagnose schwierig. Aber es gibt in dieser Hinsicht eine gute Nachricht: Das Virus wird im Labor innerhalb von 4 Stunden nachgewiesen. Besteht ein Verdacht auf COVID-19, wird dieser Verdacht also sehr schnell bestätigt oder widerlegt.

Jede Personengruppe kann sich infizieren. Bei vier von fünf Patienten verläuft die Lungenerkrankung beinahe symptomlos oder zumindest sehr schwach. Das gilt vor allem für Personen unter 39 Jahren ohne Vorerkrankung. Die häufigsten Symptome dieser „schwachen“ Ausprägung von COVID-19 sind Husten und Halsschmerzen.

Die nächste Stufe ähnelt einer Grippe: Frösteln, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall und Fieber, wobei ein Fieber nicht zwangsläufig auftritt.

Schwere Symptome sind darüber hinaus ein lebensbedrohlicher Atemstillstand, ein septischer Schock und ein Multiorganversagen. Diese Symptome betreffen hauptsächlich Personen, die bereits ein geschwächtes Immunsystem haben. Das sind vor allem ältere Menschen oder Menschen mit einer Vorerkrankung.

Wie tödlich ist das Coronavirus und handelt es sich um eine Pandemie?

Das Coronavirus ist tödlich, kann aber nicht mit Viren wie Ebola (Mortalitätsrate zwischen 25 und 90 %) verglichen werden. Solange der Virus nicht mutiert (siehe weiter unten) kann man von folgenden Zahlen ausgehen:

  • 2,1 % aller Erkrankten sind bisher verstorben. Bei der Altersgruppe der über 80-jährigen liegt die Mortalitätsrate bei 14,8 %, bei der Altersgruppe unter 39 Jahren liegt das Sterberisiko bei 0,2 %
  • 15,4 % aller Infizierten sind schwer erkrankt
  • 76 % aller Erkrankten leiden unter trockenem Husten
  • 55 % aller Erkrankten unter Atemnot
  • 3 % aller Erkrankten unter Durchfall

Die WHO ist die Weltgesundheitsorganisation. Diese überwacht unter anderem den Ausbruch von Endemien, Epidemien und Pandemien. Die WHO bestimmt, ob eine Epidemie sich zu einer Pandemie ausgeweitet hat. Es gilt folgende Unterscheidung zwischen den drei Begriffen:

Endemie: Eine gut untersuchte Erkrankung tritt nur in einer bestimmten Region oder innerhalb einer bestimmten Personengruppe auf. Ein Beispiel ist Malaria. Dieses Tropenfieber ist seit Jahrzehnten bekannt, es treten regelmäßig Neuerkrankungen auf, aber außerhalb der betroffenen Regionen ist Malaria unbekannt oder zumindest bedeutungslos.

Epidemie: Hier handelt es sich um eine neue Krankheit, die nur in einer bestimmten Region oder innerhalb einer bestimmten Personengruppe auftritt. Ein Beispiel für eine Epidemie ist Ebola in Westafrika.

Pandemie: In diesem Fall tritt eine neue Erkrankung überregional auf. Die WHO hat noch nicht offiziell den Begriff „Pandemie“ in Zusammenhang mit dem Coronavirus gebraucht, aber angesichts der Tatsache, dass das Virus Afrika, Amerika und Europa (Stand Februar 2020) erreicht hat, ist diese Klassifizierung nur noch eine Frage der Zeit.

Sorgen der Virologen und WHO

Die Mortalitätsrate ist, wie bereits erwähnt, im Vergleich zu anderen Viruserkrankungen eher gering (sie liegt etwa bei 2,1 %). Eine geringe Mortalitätsrate bei einer hohen Infektionsrate führt jedoch noch immer zu einer hohen Sterblichkeit, besonders in der Gruppe der über 80-jährigen. Quarantäne, Schutzmasken und Händewaschen (siehe weiter unten) können das Verbreiten des Virus nur eindämmen, aber nicht aufhalten. Ein einzig infizierter Mensch kann das Virus wieder verbreiten. Masern waren in den USA bereits ausgerottet, bevor ein einziger Masernpatient die Krankheit wieder ins Land einführte.

Die Krankheit wird leicht übersehen. Die Symptome der Erkrankung ähneln einer Grippeinfektion. Der Virus ist bereits so stark verbreitet, dass auch Patienten, die nicht in den betroffenen Regionen waren, an Corona erkrankt sein können. Die Suche nach dem Patienten Null ist unnötig. Experten raten deshalb zu einer großen Stichprobentestung. Etwa tausend Personen in verschiedenen Regionen sollten auf den Coronavirus getestet werden, um eine realistische Ausbreitung zu diagnostizieren. Viele Virologen vermuten eine hohe Dunkelziffer aufgrund der unspezifischen und oft kaum bemerkbaren Symptome.

Das Virus mutiert. Mutation ist nicht immer negativ. In der Realität, so Simon Clark von der Reading University in England, mutieren alle Viren. Eine Mutation kann die Symptome der Erkrankung verstärken aber auch abschwächen. Es ist unmöglich vorherzusagen, wie sich ein Virus verändert. Das SARS-Virus war zum Beispiel am Anfang seiner Entwicklung weniger ansteckend als am Ende.

Sind die Maßnahmen der Regierung nicht zu drastisch?

Das Coronavirus ist hoch ansteckend. Darüber hinaus kann es während der zweiwöchigen symptomlosen Inkubationszeit übertragen werden. Selbst ein nach außen hin gesunder Mensch kann mit dem Virus infiziert sein. Aufgrund unserer globalisierten und miteinander vernetzten Welt können Viren sehr schnell von einem Ort zum nächsten gelangen. Es braucht nur eine Person, um Dutzende Menschen zu infizieren, die wiederum hunderte Menschen infizieren.

Beispiel einer Ausbreitung:

In Italien wurden die ersten Coronafälle am 28. Januar 2020 gemeldet. Zwei Touristen aus China waren mit dem Virus infiziert. Am 21. Februar gab es bereits 39 Erkrankte, am 24. Februar 159 Erkrankte und am 29. Februar 889 Fälle. 21 Menschen sind seit dem Ausbruch in Italien verstorben.

Die drastischen Maßnahmen der Regierungen dienen nicht dazu, das Virus auszumerzen. Das ist nicht länger möglich. Es geht darum, die Ausbreitung zu verlangsamen. Forscher rechnen mit einer Impfung gegen das Coronavirus innerhalb des nächsten Jahres. Je langsamer sich das Virus verbreitet, desto weniger Todesfälle fordert die Krankheit und desto weniger belastet die Krankheit das Gesundheitssystem eines betroffenen Landes. Wenn 800 Menschen in einem Land wie Italien (Italien hat 60,4 Millionen Einwohner) an dem Virus erkranken, kann das Gesundheitssystem ohne Probleme damit umgehen. Wenn 60 % der Bevölkerung daran erkranken, ist das nicht länger der Fall. Der Wert 60 % wird von einigen Virologen und Statistikern angenommen: So viele Menschen werden sich mit aller Wahrscheinlichkeit nach mit diesem Virus innerhalb der nächsten Jahre infizieren.

Schutzmaßnahmen gegen das Virus

Die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, die die Bundesregierung, Virologen und WHO aufgestellt haben, werden hier in Form von Fragen und Antworten aufgelistet.

Wie kann ich mich schützen?

Händewaschen: Waschen Sie Ihre Handflächen in regelmäßigen Abständen. Wichtig sind nicht nur die Handflächen, sondern auch die Fingerspitzen und die Fingerzwischenräume. Eine Desinfektion mit Seife und Wasser reicht vollkommen aus. Alkoholbasierende Desinfektionsmittel sind nützlich, wenn Sie unterwegs sind, sollten aber nicht zu häufig angewandt werden, da sie die Haut beschädigen.

Husten oder Schnupfen: Husten Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch. Vermeiden Sie es, die Hand zu schütteln, denn die zehn Finger sind der effektivste Weg der Virenübertragung.

Soll man eine Schutzmaske tragen? Schutzmasken sind ratsam, wenn man selbst Symptome zeigt, sich um Patienten mit COVID-19 kümmert oder im Gesundheitswesen arbeitet. Ansonsten sind sie unnötig. Die WHO warnt davor, wichtige Ressourcen unnötig zu verbrauchen.

Stärkung des Immunsystems: Die Erkrankung nimmt in den meisten Fällen einen milden Verlauf. Dies ist besonders häufig der Fall bei gesunden Menschen. Das Immunsystem wird durch ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung (vor allem frisches Obst aus biologischem Anbau) und Stressvermeidung gestärkt. Immunstärkende Medikamente per se gibt es nicht. Vorsicht vor Billigprodukten zur Immunstärkung, denn in diesen befindet sich oft außer Zucker nur Geschmacksverstärker. Zucker schadet nachweislich der Darmflora. Eine gesunde Darmflora erlaubt eine bessere Aufnahme von Nährstoffen und damit eine Stärkung des Immunsystems.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie Symptome zeigen?

Im Falle einer Erkrankung sollten Sie zuerst mit Ihrem Arzt telefonisch Kontakt aufnehmen. Gehen Sie nicht ohne vorherige Absprache in die Arztpraxis, da Sie ansonsten weitere Menschen anstecken.

In Österreich gibt es darüber hinaus eine Gesundheitshotline. Unter der Nummer 1450 wird Auskunft gegeben, ob die Symptome auf eine Erkrankung mit Corona schließen lassen.

Gibt es ein Medikament oder eine Impfung?

Es gibt (Stand Februar 2020) weder ein Medikament noch eine Impfung gegen SARS-CoV-2. Derzeit arbeiten Virologen an einer Impfung und sind zuversichtlich, innerhalb eines Jahres einen passenden Wirkstoff auf den Markt bringen zu können.

Darf man in die betroffenen Gebiete reisen?

Es gibt von Seiten der Bundesregierung kein Reiseverbot, jedoch stehen einige Gebiete in China, in Südkorea und in Italien unter Quarantäne. Generell sollten Urlaube in die Nähe dieser spezifischen Regionen vermieden werden. Kann eine Reise aus beruflichen Gründen nicht abgesagt werden, sollte man:

  • Kontakt zu kranken Menschen meiden
  • Kontakt zu großen Menschengruppen meiden
  • Hygienische Maßnahmen wie Hände waschen vermehrt durchführen
  • Und für China: Märkte mit Tieren (egal ob diese Tiere tot oder lebendig sind) vermeiden

Überblick

  • Der Name der Lungenkrankheit ist COVID-19, der Name des Virus ist SARS-CoV-2, in den Medien wird mit dem Begriff COVID-19 oft beides gemeint, die Krankheit und das Virus.
  • Entstehung: Auf einem Markt in Wuhan im Dezember 2019.
  • Das Virus hat sich innerhalb von 3 Monaten auf alle fünf Kontinente verbreitet, derzeit sind 85.406 Menschen an COVID-19 erkrankt und 2.924 Personen daran verstorben. (Stand 29. Februar 2020)
  • Es gibt noch keinen Impfstoff gegen das Virus.
  • Der beste Schutz ist die Vermeidung der Krisenregionen und grundlegende hygienische Maßnahmen wie Händewaschen.