Desinfektionsmittel selbst herstellen – DIY

Das neue Coronavirus (Covid-19) erfordert, daß wir Desinfektionsmittel benutzen.Gerade  jetzt des ist Desinfektionsmittel besonders wichtig. Wir zeigen dir, wie du Desinfektionsmittel selbst herstellen kannst.

Desinfektionsmittel selber herstellen

Wenn Desinfektionsmittel nicht greifbar sind oder erworben werden können, dann sind Do-it-yourself-Varianten eine gute Alternative. Desinfektionsmittel kann für den privaten Gebrauch selbst hergestellt werden. Es gibt allerdings einiges bei der Herstellung zu beachten.

Desinfektionsmittel – gibt es Unterschiede?

Desinfektionsmittel für den medizinischen Bereich werden nach ihrer Wirkung gegen Viren unterschieden. Der Umfang der Viruswirksamkeit differiert, je nach Inhaltsstoffen. Es sind industriell produzierte Desinfektionsmittel erhältlich, die begrenzt viruzid, begrenzt viruzid plus und viruzid sind. Begrenzt viruzide Mittel sind beispielsweise gegen Hepatitis-C-Viren, HIV und Hepatitis-B-Viren wirksam. Die Desinfektionsmittel können gegen behüllte Viren eingesetzt werden und sind häufig im Handel für den privaten Gebrauch erhältlich. Begrenzt viruzide Desinfektionsmittel helfen allerdings nicht gegen Noro- und Rota-Viren.

Dazu werden Mittel genutzt, die begrenzt viruzid plus sind. Die Substanzen in den begrenzt viruzid plus Desinfektionsmitteln werden gegen behüllte Viren sowie unbehüllte Rota-, Adeno- und Noro-Viren eingesetzt. Viruzide Desinfektionsmittel sind gegen alle Viren nutzbar und können entsprechend unbehüllte und behüllte Viren vernichten. Die viruzid wirkenden Desinfektionsmittel werden hauptsächlich im medizinischen Bereich genutzt. Viele Desinfektionsmittel besitzen eine alkoholische Grundlage und beinhalten beispielsweise Isopropanol oder Ethanol.

Es gilt zu beachten, das alkoholische Desinfektionsmittel, wie sie im Handel beispielsweise zur Händedesinfektion verkauft werden, nicht sporizid sind. Das bedeutet, dass die Mittel nicht gegen Bakteriensporen wirken. Zu den Sporenbildenden Bakterien gehört beispielsweise Clostridium difficile. Diese Information ist für den medizinischen Bereich wichtig und die Wirkungsweise sollte auf dem jeweiligen Desinfektionsmittel stehen. Für den privaten Gebrauch reichen handelsübliche Desinfektionsmittel und auch selbstgemachte Varianten aus.

Händewaschen bietet ebenfalls Schutz

Das Waschen der Hände mit Seife und Wasser ist ein guter Schutz und kann Ansteckungen verhindern. Die Bakterien- und Virenzahl auf der Haut wird durch das Händewaschen reduziert. Allerdings müssen die Hände richtig gewaschen werden und nicht immer nutzen die Menschen die richtige Technik. Auch zu kurzes Händewaschen kommt häufig vor. Die Hände sollten mindestens 30 Sekunden eingeseift werden, bevor die Seifenreste mit Wasser abgewaschen werden.

Die Handtücher, die zum Abtrocknen der Hände genutzt werden, sollten regelmäßig ausgetauscht werden, um die Gefahr einer Ansteckung zu reduzieren. Während es zu Hause meist ohne Probleme möglich ist, sich an Hygienevorschriften zu halten und Hände regelmäßig und richtig zu waschen, ist das Unterwegs problematischer. Für Unterwegs und den zusätzlichen Gebrauch zu Hause ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln sinnvoll.

Gerade unterwegs ist die Ausstattung von Toiletten problematisch und erkrankte Personen in U-Bahnen, Straßenbahnen sowie in anderen Bereichen, fassen Haltegriffe und Türgriffe an. Wer sich schützen möchte, der kann mit einem Desinfektionsmittel seine Hände unterwegs desinfizieren. Wenn im Haushalt jemand erkrankt ist, dann ist es sinnvoll, auch die Türklinken zu desinfizieren. Bei Kontaminationen im häuslichen Bereich nützt Händewaschen nicht viel, wenn Türgriffe ebenfalls betroffen sein könnten.

Generell ist richtiges Händewaschen zu Hause ausreichend, wenn nicht bereits jemand im Haushalt erkrankt ist oder das Händewaschen unterwegs erfolgen muss. Für die Nutzung unterwegs sind Händedesinfektionsmittel interessant. Auch wer die Hände zu kurz wäscht oder einen zusätzlichen Schutz möchte, der liegt mit einem Desinfektionsmittel für die Hände richtig. Es sollte allerdings beachtet werden, dass zu häufiges Desinfizieren den Schutzmantel der Haut schädigen kann. Des Weiteren kann es zu trockener Haut oder sogar zu allergischen Reaktionen kommen.

Desinfektionsmittel selbst herstellen – worauf achten?

Bakterien und Viren sind allgegenwärtig und das menschliche Immunsystem wird in der Regel gut mit ihnen fertig. Wenn allerdings krankmachende Keime gehäuft unterwegs sind, wie das beispielsweise in den Wintermonaten der Fall ist, dann sollten besondere Hygienemaßnahmen beachtet werden. Mit selbstgemachten Desinfektionsmitteln kann die Keimzahl, in Abhängigkeit vom jeweiligen Mittel, reduziert werden. Die selbstgemachten Desinfektionsmittel besitzen häufig eine Alkoholbasis. Zusätzlich können auch hautpflegende, pflanzliche Komponenten in dem Desinfektionsmittel eingesetzt werden. So gibt es beispielsweise ätherische Öle, die antimikrobiell wirken und zusätzlichen Schutz bieten können. Desinfektionsmittel sollten auch in Eigenproduktion hochwertig hergestellt werden und sinnvolle Zutaten enthalten, die desinfizierend wirken und die Haut nicht schädigen. Des Weiteren sollten die Mittel haltbar sein und möglichst dunkel gelagert werden. Die Haltbarkeit der Mittel kann durch Aufbewahrung in einer dunklen Glasflasche unterstützt werden. Für den Transport unterwegs eignet sich ein kleines, dunkles Gefäß. Um das Mittel gut zu verteilen und auch unterwegs nutzen zu können, sollte ein Sprühaufsatz eingesetzt werden. Braunglas- und Apothekerflaschen sind für diesen Zweck in der Apotheke erhältlich.

Welche Inhaltsstoffe werden häufig genutzt?

Zur Herstellung eines DIY-Desinfektionsmittels werden häufig alkoholhaltige Substanzen genutzt. Es können beispielsweise hochprozentige Alkoholika, wie Wodka, Melissengeist, Doppelkorn, Weingeist oder ähnliches eingesetzt werden. Auch Isopropanol aus der Apotheke bildet eine gute Basis für ein selbstgemachtes Desinfektionsmittel. Zusätzlich können ätherische Öle mit antimikrobieller Wirkungsweise genutzt werden. Die Öle wirken nicht nur gegen Keime, sondern sorgen für einen angenehmen Duft des Mittels. Es werden zur Herstellung von Desinfektionsmitteln beispielsweise Thymianöl, Pfefferminzöl, Rosmarinöl, Nelkenöl, Eukalyptusöl, Zitronenöl, Lavendelöl oder Teebaumöl genutzt. Zur Pflege der Hände können auch Aloe Vera sowie Vitamin-E-Öl als Zusatzstoffe in dem DIY-Desinfektionsmittel eingesetzt werden.

Rezeptbeispiele zur Herstellung von Desinfektionsmitteln

Selbstgemachte Desinfektionsmittel können in vielen Varianten zusammengesetzt werden. Die Substanzmischungen variieren von Rezept zu Rezept und es muss nicht immer exakt abgemessen werden. Nachfolgend werden einige Rezepte zur Herstellung von DIY-Desinfektionsmitteln vorgestellt.

DIY-Desinfektionsmittel-Rezeptbeispiel

Folgendes Rezept kann zur Herstellung eines Desinfektionsmittels genutzt werden:

  • 2/3 Alkohol, beispielsweise hochprozentiger Wodka oder Doppelkorn
  • wenige Tropfen ätherische Öle (Zusammensetzung nach Geschmack)
  • 1/3 Wasser (abgekocht) mit wenigen Tropfen Vitamin-E-Öl oder Aloe-Vera-Konzentrat

Welche Anzahl an ätherischen Ölen bei dem Rezept verwendet wird, bleibt dem Nutzer überlassen. Es ist ratsam, Lavendel in der Kombination der ätherischen Öle einzusetzen. Lavendel duftet angenehm und wirkt zudem abschreckend auf Insekten, wie beispielsweise Mücken. Aloe Vera ist als hautpflegende Substanz nicht zu verachten. Vitamin E sorgt ebenfalls für die Pflege der Haut und hat zudem einen konservierenden Effekt auf das Desinfektionsmittel. Wer das Desinfektionsmittel nicht flüssig, sondern in gelartiger Form möchte, der kann Xanthan zur Rezeptur geben. Xanthan ist ein bekanntes Verdickungsmittel und sorgt für eine gelartige Konsistenz. Selbstgemachte Desinfektionsmittel sollten vor der Nutzung gut geschüttelt werden, damit sich die Substanzen gleichmäßig verteilen. Das Desinfektionsmittel ist als zusätzliche Desinfektionsmaßnahme hilfreich, kann allerdings nicht die industriellen, viruzid, begrenzt viruzid und begrenzt viruzid plus Desinfektionsmittel ersetzen.

DIY-Desinfektionsmittel nach WHO-Rezept

Wenn das Desinfektionsmittel im Handel ausverkauft ist und schnell eine Notlösung zur Verfügung gestellt werden muss, dann kann auch ein selbstgemachtes Desinfektionsmittel ausreichen. Die Weltgesundheitsorganisation hat zu diesem Zweck ein Rezept zur Herstellung eines solchen Mittels bereitgestellt. Auch beim Rezept der WHO gilt, dass das Desinfektionsmittel dunkel gelagert und in eine dunkle Glasflasche abgefüllt werden sollte. Es ist ebenfalls ratsam, zur gleichmäßigen Verteilung des Mittels einen Sprühaufsatz zu nutzen. Das WHO-Rezept hat den Vorteil, dass es lediglich aus drei Zutaten besteht, die schnell miteinander gemischt werden können. Zur Herstellung des Desinfektionsmittels empfiehlt es sich, Ethanol aus der Apotheke zu verwenden. Allerdings sollte beachtet werden, dass Ethanol entzündlich ist und das Zusammenmischen des Desinfektionsmittels besser im Freien oder bei guter Lüftung durchgeführt werden sollte. Des Weiteren sollte keine Wärmequelle, wie offenes Feuer oder ein heißer Herd, in der Nähe genutzt werden. Das Rezept setzt sich wie folgt zusammen:

  • 800 ml Ethanol (Alkohol)
  • 200 ml Wasser (abgekocht)
  • geringe Menge Glyzerin

Glyzerin kann, genau wie Ethanol, in der Apotheke erworben werden. Es ist wichtig, dass beim Zusammenstellen des Desinfektionsmittels abgekochtes Wasser genutzt wird. Ist das Wasser nicht abgekocht, dann kann das Mittel ebenfalls Keime enthalten und das sollte vermieden werden. Das Glyzerin ist nicht für die Desinfektion entscheidend. Ethanol hat allerdings eine austrocknende Wirkung und greift die Schutzschicht der Haut an. Glyzerin soll die Haut pflegen und für einen Schutz der Hautfettschicht sorgen. Glyzerin ist häufig in gekauften Desinfektionsmitteln zu finden.

DIY-Desinfektionsmittel – Rezept mit Aloe-Vera

Ein weiteres Rezept zur Herstellung eines Desinfektionsmittels wird nachfolgend genannt. Die Menge des folgenden Rezeptes ist klein gehalten und kann selbstverständlich beliebig hochgerechnet werden. Desinfektionsmittel-Rezept:

  • 80 ml Isopropanol (Isopropylalkohol)
  • 20 ml Aloe-Vera-Saft
  • wenige Tropfen ätherische Öle

Als ätherische Öle kommen Teebaumöl, Lavendel, Rosmarin, Nelke, Eukalyptus oder Zitrone infrage. Auch Zimtöl kann, beispielsweise in der Weihnachtszeit, genutzt werden. Es ist ratsam, ca. 5 Tropfen eines ätherischen Öles zu nutzen, damit sich die aromatische Wirkung angenehm entfaltet. Auch aus dem oben angegebenen Rezept kann ein Handgel gemacht werden. Dazu werden ca. 1,5 Gramm Xanthan zur Rezeptur gegeben und die Konsistenz wird gelartig. Die Zutaten sollten in eine dunkle Glasflasche, beispielsweise Braunglas, gegeben, und gut durchgemischt werden. Es ist ratsam, bei einem flüssigen Desinfektionsmittel, einen Sprühaufsatz für die Glasflasche zu verwenden. Wer die gelartige Variante nutzten möchte, der sollte einen Pumpaufsatz verwenden. Das Desinfektionsmittel kann natürlich nicht nur zur Händedesinfektion selbst zusammengestellt werden. Wer ein Mittel zur Oberflächendesinfektion erhalten möchte, der kann die hautpflegenden Komponenten, wie das Aloe-Vera-Öl, durch Alkohol im Verhältnis 1:1 ersetzen.

Selbstgemachte Desinfektionsmittel sind eine Notlösung

Wenn Desinfektionsmittel in Apotheken, Drogerien und Supermärkten nicht mehr vorrätig sind, dann kann ein DIY-Desinfektionsmittel als Notlösung genutzt werden. Die selbstgemachten Desinfektionsmittel trocknen die Haut mit der Zeit aus und es kann, wenn auch selten, zu allergischen Reaktionen kommen. Es gilt daher zu bedenken, dass die DIY-Mittel sinnvoll und effektiv eingesetzt werden und nicht übermäßig genutzt werden. Des Weiteren sollten Desinfektionsmittel richtig angewendet werden.

Anwendung von Desinfektionsmitteln

Selbstgemachte Desinfektionsmittel sowie industriell gefertigte Varianten sollten nach medizinischen Empfehlungen angewendet werden. Es ist wichtig, das Desinfektionsmittel mit einigen Spritzern oder einigen Pumpstößen auf den Händen zu verteilen und bei der Verteilung des Mittels die Fingerspitzen nicht zu vergessen. Bei der Nutzung einer Sprühflasche sollte das Mittel aus einer Entfernung von 5 Zentimetern auf die Hände gesprüht werden. Die Hände sollten nach dem Sprühen ausreichend feucht sein und das Mittel sollte, wie Seife, zwischen den Fingern verteilt werden. Das Desinfektionsmittel muss 30 Sekunden lang einwirken. Das gilt auch für gelartige Varianten. Es ist ratsam, ein Gel-Desinfektionsmittel 20 Sekunden bis 30 Sekunden in die Hände einzumassieren. Die „Wartezeit“ wird auch als Inkubationszeit bezeichnet und ist notwendig, damit Viren und Bakterien auf der Hautoberfläche reduziert werden können.

Was sollte bei der Anwendung beachtet werden?

Desinfektionsmittel trocknen die Haut aus und enthalten alkoholische Substanzen. Die alkoholischen Substanzen führen bei geschädigter Haut zu einem brennenden Gefühl. Desinfektionsmittel sollten nicht auf Wunden und auf geschädigter Haut eingesetzt werden. Des Weiteren sollte allgemein auf saubere Hände und auch saubere Fingernägel geachtet werden. Wer Nagellack nutzt, der sollte beachten, dass dieser beim Auftragen von Desinfektionsmitteln Schaden nehmen kann. Es kann zu Mikrorissen im Nagellack kommen, in die sich Krankheitserreger setzten können. Es ist bekannt, dass künstliche Nägel mehr Bakterien als natürliche Nägel aufweisen. Piercings, Armbanduhren, Armbänder und Ringe können Verstecke für Erreger bieten und das Desinfektionsmittel kann schlecht in die Bereiche vordringen. Vor dem Desinfizieren sollte daher der Schmuck abgenommen werden. Wer industriell gefertigte Desinfektionsmittel für den medizinischen Bereich nutzt, der sollte die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Herstellers lesen und beachten. Die Hände sollten vor dem Desinfizieren trocken sein. Es ist darauf zu achten, dass die Hände vollständig mit dem Desinfektionsmittel benetzt werden. Bei der Anwendung des Mittels sollte die notwendige Inkubationszeit beachtet werden. Desinfektionsmittel dürfen nur in der richtigen Konzentration eingesetzt werden. Wer gebrauchsfertige Händedesinfektionsmittel nutzt, darf diese nicht mit Wasser verdünnen. Das setzt die Wirkung der Mittel herab.

Händewaschen vs. Hände desinfizieren

Hände waschen reicht, bei richtiger Anwendung, für den Hausgebrauch aus. Wenn Grippeviren und andere krankmachende Erreger gehäuft auftreten, beispielsweise in den Wintermonaten, dann kann eine Händedesinfektion sinnvoll sein. Es ist bekannt, dass das Desinfizieren der Hände krankmachende Erreger auf der Hautoberfläche besser reduziert, als reines Händewaschen. Daher ist das Desinfizieren der Hände in medizinischen Bereichen notwendig und alternativlos. Für den Hausgebrauch kann bereits Händewaschen ausreichen, um Krankheitserreger zum großen Teil zu reduzieren und gleichzeitig die Haut nicht zu schädigen. Desinfektionsmittel sollten nur bei Krankheitswellen im Haushalt genutzt werden und sinnvoll eingesetzt werden. Zu häufiges Desinfizieren kann zu trockener Haut und in seltenen Fällen sogar zu Allergien führen. Des Weiteren reduziert es auch schützende Bakterien, die sich auf der Haut befinden. Für unterwegs, wenn keine ausreichende Handwasch-Hygiene betrieben werden kann, eignen sich Händedesinfektionsmittel mit hautpflegenden Komponenten.

Fazit

Desinfektionsmittel können selbst hergestellt werden und sind als Notlösung, wenn kein Desinfektionsmittel im Handel erhältlich ist, ideal. Die Mittel können nach verschiedenen Rezepturen angefertigt werden und sollten mit hautpflegenden Komponenten versetzt werden. Generell ist es ratsam, ein Rezept zu verwenden, dessen Komponenten einfach erhältlich sind. Die meisten Desinfektionsmittel besitzen eine Alkoholbasis. Es können hochprozentige Spirituosen, wie beispielsweise Wodka oder Doppelkorn zum Herstellen eines Desinfektionsmittels eingesetzt werden. Des Weiteren sind auch Substanzen wie Ethanol und Isopropanol in der Apotheke erhältlich. Wer es aromatisch mag, der kann, zusätzlich zum Alkohol, ätherische Öle einsetzen. Es werden beispielsweise Lavendel oder Teebaumöl in DIY-Desinfektionsmitteln verwendet. Als pflegende Substanzen werden Aloe-Vera-Konzentrate oder Vitamin-E-Öle genutzt. Das selbstgemachte Desinfektionsmittel ist nicht mit einem industriell gefertigten, für den medizinischen Bereich erhältlichen, Desinfektionsmittel vergleichbar. Es ist ratsam, Desinfektionsmittel in Maßen und nur, wenn eine Krankheitswelle herrscht oder es unbedingt notwendig ist, einzusetzen.