Vitamin D – Vitamin-D-Mangel – Symptome

Gerade in den Wintermonaten leiden viele Menschen unter einem Mangel an dem „Sonnenvitamin“. Der Körper kann es selbst bilden, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Falls das aber nicht geschieht, kommt es schnell zu einem Mangel. Dies äußert sich in einer Vielzahl von Symptomen, wie beispielsweise in extremer Müdigkeit. Die Mangelerscheinungen lassen sich aber ganz unkompliziert mit Kapseln, Tabletten oder Tropfen beheben. Dabei sollte man allerdings auf Produkte mit einer guten Qualität zurückgreifen. Warum Vitamin D für uns so wichtig, lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Vitamin D – was ist das?

Das auch als „Sonnenhormon“ bekannte Vitamin D ist fettlöslich und kann vom Körper selbst hergestellt werden. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sonneneinstrahlung auf die Haut trifft. Besonders im Herbst und Winter bekommen viele Menschen nicht genügend Sonne und so manifestiert sich ein Mangel. Infolge dessen fühlen sie sich müde und antriebsschwach. Abhilfe verspricht hier eine zusätzliche Gabe mit Vitamin D. Das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden lässt sich so leicht steigern. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung werden 20 µg als tägliche Dosis empfohlen. Nur etwa zehn bis 20 Prozent des Bedarfs können dabei über die Nahrung aufgenommen werden. Fast 90 Prozent entsteht über die Sonneneinstrahlung. Wer nun nicht jeden Tag mehrere Stunden im Freien verbringt, der kann leicht in eine Mangelerkrankung rutschen. Und da wir heute immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, sind diese Mängel weit verbreitet. Deswegen ist eine Supplementierung mit Vitamin D für viele von uns ratsam.

Die Wirkung von Vitamin D

Im menschlichen Stoffwechsel hat Vitamin D zahlreiche Aufgaben. Es ermöglicht die Aufnahme von Phosphor und Calcium und ist zudem für deren Verwertung zuständig. Dadurch kommt dem Vitamin die wichtige Aufgabe zu, die Festigkeit von Knochen und Zähnen zu garantieren. So reguliert das Vitamin auch den Calciumspiegel im Blut, da eine Mangelerscheinung zumeist auf einen geringen Calciumspiegel zurückzuführen ist. Was nur wenige Menschen wissen: Vitamin D ist immens wichtig für den Muskelaufbau. Nur wenn der Körper über einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel verfügt, können sich die Muskelfasern optimal entwickeln und gedeihen. Dieser Punkt ist insbesondere für Sportler wichtig und alle Personen, die Muskeln aufbauen möchten. Sie sollten ihren Vitamin-D-Status gut im Blick haben und eine Unterversorgung umgehend ausgleichen.

Welche Personen leiden häufig unter einem Vitamin-D Mangel?

Ein Vitamin-D-Mangel kann prinzipiell bei jedem Menschen auftreten. Doch Einige von uns sind ganz besonders gefährdet. Ursachen dafür sind die Lebensumstände, aber auch die Gene. Auch für diese Personengruppen ist es wichtig, auf die ausreichende Versorgung mit dem Vitamin zu achten. An erster Stelle sind hier Sportler zu nennen. Ihr Bedarf ist erhöht, da sie sich viel bewegen. Dadurch benötigt der Körper mehr Energie, Vitamine und Nährstoffe. Da der Bedarf sehr hoch ist, kann er nicht allen über die Nahrung gedeckt werden. Erschwerend kommt hinzu, wenn das Training vor allem im Fitnessstudio und nicht an der frischen Luft absolviert wird. Für besonders aktive Menschen empfiehlt sich daher die hochdosierte Einnahme von Vitamin D. So lassen sich die Mängel schnell beheben und der Körper kann beim Sport wieder die volle Leistung bringen.

Mängel bei Babys

Babys sind eine Risikogruppe für Vitamin-D-Mängel, an die keiner wohl zuerst denkt. Doch weit gefehlt: Bei ihnen kann ein Defizit vor allem entstehen, wenn sie gestillt werden. Ihr Bedarf kann so gut wie nie nur über die Muttermilch gedeckt werden. Hier kommt es immer auf den Vitamin-D-Status der Stillenden an. Ist der zu niedrig, kann auch das Baby nicht optimal versorgt werden. Darum ist es hilfreich, wenn Stillende hochdosiert Vitamin D einnehmen. Am besten dafür eignet sich beispielsweise Viganto Öl. Natürlich sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden. Nur so kann eingeschätzt werden, dass die Einnahme keine negativen Auswirkungen auf die Mutter hat. Und natürlich wird eine Überdosierung so auch für die Frau verhindert.

Senioren als Risikogruppe

Auch Senioren können leicht in einen Vitamin-D-Mangel rutschen. Bei ihnen tritt ein Mangel sogar relativ häufig auf. Mit steigendem Alter verliert die Haut ihre Fähigkeit, aus dem Sonnenlicht die wichtigen Vitamin-D zu bilden. Erschwerend hinzu kommt, dass Rentner sich oft zu Hause aufhalten und nicht mehr so oft ins Freie gehen. Sie können einen Mangel gut mit der Gabe von Vitamin D regulieren. Allerdings ist es natürlich auch hilfreich, jeden Tag einen kleinen Spaziergang zu machen. Die Bewegung hält fit und im Freien lässt sich wunderbar Sonnenlicht für die Vitamin-D-Umwandlung tanken.

Menschen mit dunkler Hautfarbe

Wenn das Pigment Melanin vermehrt in der Haut vorkommt, dann ist die Fähigkeit des Körpers zur Synthese von Vitamin-D herabgesetzt. Dies trifft also vor allem auf Menschen mit einem dunkleren Hautton zu. Aber selbst wenn man sich gern bräunt und die Haut deshalb dunkler wird, wird die Synthese-Fähigkeit infolge der Sonnenbräune verringert. Alle Personen mit einer dunkleren Haut sollten deswegen ihren Vitamin-D-Status regelmäßig überprüfen lassen und ein Defizit umgehend behandeln. Wer sich immer wieder sonnt und gern gebräunt ist, der sollte ebenfalls ein Auge auf seinen Vitamin-D-Status haben.

Personen mit Entzündungen im Darm

Vitamin D ist fettlöslich und kann nur über den Darm aufgenommen werden. Ein gesunder Darm schafft das ohne Probleme und kann Nahrungsfette sehr gut absorbieren. Bei Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen sieht das hingegen ganz anders aus. Ihre Fähigkeit, Fette im Darm zu absorbieren, ist eingeschränkt. Somit kann nicht genügend Vitamin D gebildet werden. Um keine gesundheitlichen Einschränkungen zu bekommen, ist eine Gabe von dem Vitamin bei ihnen deshalb unumgänglich. Die „Fettresorptions-Störung“ kann viele Ursachen haben, einige davon sind Erkrankungen der Leber, Morbus Crohn, Zöliakie und Colitis Ulcerosa. Bei den Betroffenen ist die Aufnahme von Vitamin D gestört, darüber hinaus können sie aber auch nicht alle Lebensmittel essen, da sie Vieles nicht vertragen. Und somit führen diese Menschen auch über die Nahrung nicht so viel „Sonnenhormon“ zu, wie andere gesunde Menschen. Dies ist ein Teufelskreis, der sich nur mit der Gabe von zusätzlichen Vitamin D beenden lässt. Hierzu sollte aber immer ein Mediziner zu Rate gezogen werden. Er kann alle wichtigen Werte ermitteln und den Mangel genau beheben, ohne eine Unter- oder Überdosierung zu riskieren.

Krankhaft übergewichtige Personen oder Menschen mit einem Magenbypass

Wer einen Body-Mass-Index über 30 hat und somit übergewichtig ist, der gehört ebenfalls zur Risikogruppe für einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. In diesem Fall ist die hochdosierte Gabe des Vitamins empfehlenswert, damit der gesamte Organismus optimal funktionieren kann und weitere Komplikationen vermieden werden. Falls der Mangel sehr hoch ausfällt, kann zu Beginn eine Gabe von 20.000 Einheiten nötig sein. Dabei ist es nicht die Fettleibigkeit, die die Probleme verursacht. Bedenklich ist der immense Anteil an Unterfettgewebe, denn dieses nimmt viel Vitamin D auf und sorgt so für eine veränderte Vitamin-D-Abgabe ins Blut.

Da bei Personen mit einem Magenbypass bei dem operativen Eingriff ein Teil vom Dünndarm abgeklemmt wurde, kann der Darm nicht mehr so viel Vitamin D bereitstellen. Folglich geraten auch sie in ein Defizit. Denn genau im Dünndarm wird das wichtige Vitamin D gebildet. Auch hier sind spezielle – in den Fällen meisten hochdosierte – Präparate mit Vitamin D unumgänglich. In der ersten Zeit sind unter Umständen sogar 20.000 Einheiten pro Tag nötig.

Das beste Vitamin D Präparat

Wie wichtig Vitamin D für den Körper ist, wird von vielen Menschen unterschätzt und sie wissen gar nicht, dass sie an einem Mangel leiden. Wird das Defizit erst mal aufgedeckt, gilt es, das passende Präparat zu finden. Aber welches Vitamin D ist nun das beste? Infrage kommen nur Produkte, in denen hochwertige Substanzen verarbeitet sind. Beim Kauf sollte man daher auf mehrere Faktoren achten. So ist das Vitamin D3 oder seine vegane Form am besten geeignet. Vitamin K2 gehört untrennbar zum Vitamin D, denn nur Vitamin K garantiert die optimale Aufnahme vom „Sonnenhormon“. Am besten geeignet ist hundertprozentiges All-Trans MK7. Alle anderen Varianten wirken viel geringer. Wer ein Kombinations-Präparat mit Magnesium oder Calcium nehmen möchte, der sollte hingegen zu mikroverkapseltem K2 greifen.

Als Darreichungsform sind Öl und Kapseln am besten geeignet. Die Dosierung richtet sich immer nach dem individuellen Einzelfall und Bedarf und muss regelmäßig angepasst werden, bis das Depot wieder aufgefüllt ist. Das Vitamin K muss immer der Dosis Vitamin D 3 angeglichen werden, sie sollte auf jeden Fall zwischen 100 und 300 µg K2 liegen. Zusatzstoffe zeugen von einer schlechten Qualität und sollten nicht enthalten sein. Zu den schädlichen oder umstrittenen Zusatzstoffen gehört beispielsweise Magnesiumstearat.

Weitere wichtige Kriterien bei der Produktsuche

Wer auf Öl setzt, der sollte nur Präparate mit reinem MCT-Öl kaufen, da nicht reine Öle die Eigenschaft besitzen, das Vitamin zu zersetzen. Wichtig sind zudem qualifizierte Tests an dem Vitamingehalt, die erst am fertigen Produkt stattgefunden haben. Prüft das Labor nur die Rohstoffe, führt das zu falschen Ergebnissen, da im Herstellungsprozess viel vom Vitamin verloren geht. Natürlich ist auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend. Günstige Produkte haben oft eine mindere Qualität, sehr teure Artikel müssen aber nicht immer die besten sein. Auch hier scheint der goldene Mittelweg die richtige Lösung zu sein. Entscheidend ist zudem, wie hoch das Produkt dosiert ist. Denn der tatsächliche Preis wird oft vom Inhalt des Präparats bestimmt. Ist die Dosierung eher niedrig, benötigt man auch mehr Kapseln oder Öl, um auf seinen Bedarf zu kommen. So können die wahren Kosten schnell steigen.

Natürlich spielt auch die Verpackung eine große Rolle. Es muss sicher verpackt sein. Behälter aus Glas sind stabil und zudem auch noch umweltfreundlich – Es muss nicht immer Plastik sein. Die enthaltenden Wirkstoffe sollten der Gesundheit zuliebe aus den USA oder Europa stammen. So kann man sich in Hinblick auf Qualität und Wirkungsweise auf der sicheren Seite wähnen. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch ein weiterer Blick auf die Inhaltsstoffe nötig, diese sollten in jedem Fall frei von Gentechnik sein. Bei Zweifeln daran ist es ratsam, die Garantie des Herstellers einzuholen.

Die hochwertigsten Produkte im Überblick

Vitamin D3 (Koko) zählt zu den besonders hochwertigen Produkten. Wie der Name schon verrät, enthält es Kokosöl und besitzt darüber hinaus ein frisches Orangenaroma. Der Inhaltsstoff trägt den Namen Cholecalciferol und ist eine Vorstoffe des Vitamin Ds. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass es keine Allergene und ausschließlich hochwertige Bestandteile besitzt. Ein Tropfen des Mittels enthält 800 IE. Damit die Inhaltsstoffe gut verteilt sind, sollte man das Produkt vor dem Benutzen gut schütteln.

Die Kombination D3 mit K2 ist sehr zu empfehlen, ein hochwertiges Produkt in dieser Kategorie ist das SuperVitamin Kombi D3/K2. Mit ihm erhält der Körper die optimale Mischung aus Vitamin D3 und Vitamin K2. Allerdings besteht das Präparat aus insgesamt drei Fläschen. Auch hier enthält ein Tropfen 800 IE Vitamin D, somit ist es sehr ergiebig. Da pflanzliche Öle enthalten sind, ist es reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren. Benutzer berichten über eine gute Verträglichkeit, was es interessant für eigentlich alle potenziellen Anwender macht. Das Vitamin K wird geringer dosiert, davon reicht ein Tropfen pro Tag aus. Positiv ist auch der Geschmack hervorzuheben, was die Einnahme des Vitamin D mit diesem Präparat immens erleichtert.

Auch das Liposomale Vitamin K2/D3 kombiniert Vitamin D und K miteinander. Das enthaltene Vitamin D3 umschließt ein Phospholipidkomplex. Dies bewirkt, dass es im Darm nicht erkannt wird und somit landet das Vitamin D fast vollständig im Blut. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Aufnahme – ein großer Vorteil gegenüber anderen Mitteln. Wer unter einer Resorptionsstörung leidet, der sollte am besten zu diesem Produkt greifen. Es ist deshalb vor allem für Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen interessant. Da auch dieses Vitamin-D-Präparat gut schmeckt, kann es pur oder nach Belieben mit etwas Wasser eingenommen werden. Positiv ist noch die Allergenfreiheit zu erwähnen. Mit dem Produkt lassen sich die Vitamin-D- und auch die Vitamin-K-Speicher schnell wieder auffüllen. Es ist empfehlenswert für jede Altersgruppe.

Wo kann man Vitamin-D-Präparate kaufen?

Wer ein Vitamin-D-Präperat kaufen möchte, der kann dies im Fachhandel vor Ort in Apotheken oder Drogerien machen. Eine viel größere Auswahl bietet aber das Internet. Hier findet sich für jeden Bedarf das optimal abgestimmte Produkt. So lassen sich die verschiedenen Mittel miteinander vergleichen und dass ganz ohne viel Zeit zu investieren. Bei der Wahl des Anbieters ist Vorsicht angeraten, man sollte nur bei einem Händler bestellen, dem man vertraut. Außerdem sind sehr günstige Angebote mit Vorsicht zu betrachten. Qualität sollte immer das wichtigste Kaufkriterium sein.

Vitamin D – hilfreich gegen welche Beschwerden?

Ein Mangel an D-Vitaminen lässt sich an zahlreichen Symptomen erkennen. Besonders in der kalten Jahreszeit treten die daraus resultierenden Beschwerden auf. Im Winter fehlt das Sonnenlicht, da man viel mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringt. Schnell entsteht dann ein Vitamin-D-Mangel. Wenn dazu noch eine Umwandlungsstörung hinzukommt, ist eine Zufuhr von hochdosiertem Vitamin D dringend nötig. Doch welche Symptome zeigen sich bei den Betroffenen?

Müdigkeit

Müdigkeit kennt wohl jeder von uns. Viele haben sich an diese Ermattung über die Jahre hinweg gewöhnt und denken, sie resultiert aus zu wenig Schlaf und zu viel Stress. Ursache kann aber ein Mangel an Vitamin D sein. Man fühlt sich abgeschlagen und kommt morgens nur schwer aus dem Bett. Im Laufe des Tages wird man gar nicht richtig wach. Für diese Symptome muss der Mangel gar nicht so groß sein, schon bei einem kleinem Defizit lässt sich Müdigkeit beobachten. Schon junge Menschen leiden unter Mattigkeit und Abgeschlagenheit, welche ihre Ursache in einem Vitamin-Mangel haben. Wer auf der Arbeit großem Stress ausgesetzt ist und viel in Innenräumen arbeitet, der ist ebenfalls stark gefährdet. Mögliche Risikogruppe ist hier beispielsweise das Pflegepersonal. Wer zur Risikogruppe gehört, häufig müde und abgeschlagen ist, der sollte sich an einen Arzt wenden und sein Blut untersuchen lassen.

Depressive Verstimmungen

Wer über längere Zeit hinweg an einer gedrückten Stimmung leidet, sollte auch an einen Nährstoffmangel denken. Denn ein Vitamin-D-Mangel kann auch mit leichten Depressionen einhergehen. Tritt dies vor allem im Winter auf, kann der Arzt schnell ein Defizit feststellen. Studien haben ergeben, dass depressive Patienten oft einen Mangel an dem „Sonnenhormon“ aufweisen. Die entsprechenden Mittel können helfen, dass sich die Stimmung bei solchen Menschen verbessert.

Eine zu geringe Knochendichte

Da Vitamin D die Aufnahme von Calcium fördert, ist es auch für Menschen mit geringer Knochendichte empfehlenswert. Das Calcium verbessert die Knochenzusammensetzung, was vor allem bei älteren Personen positive Effekte erzielt. Im fortschreitenden Alter nimmt die Knochendichte von Natur aus ab, das Vitamin D kann diesem Prozess etwas entgegensetzen. Brüche der Knochen können so verhindert, oder zumindest in ihrer Schwere gemildert werden. Ab dem Alter von 50 Jahren beginnt dieser Prozess, deshalb ist es sinnvoll, dann zu Vitamin D zu greifen. Wenn es bereits zu einem Knochenschwund gekommen ist, sollte umgehend mit der Einnahme des Vitamins begonnen werden. Wichtig ist dabei die Kombinationstherapie mit Calcium. Der passende Ansprechpartner für die Therapie ist immer ein medizinischer Spezialist auf diesem Gebiet.

Ein schwaches Immunsystem

Extrem positive Auswirkungen hat Vitamin D auf Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Wer oft erkältet ist oder an Infekten erkrankt, der sollte sein Abwehrsystem mit der Gabe von Vitamin D stärken. Dabei ist natürlich die richtige Dosierung wichtig, eine Überdosierung gilt es zu vermeiden. Eine ärztliche Fachkraft kann die nötige Dosis festlegen.

Haarausfall

Brüchiges, dünner werdendes Haar macht Frauen und Männern gleichermaßen zu schaffen. Auch hier kann die Verabreichung von Vitamin D helfen. Denn Ursache ist oft ein Mangel an Vitamin D, dieser kommt besonders häufig bei Frauen vor. Wer in der Kindheit an Rachitis gelitten hat, bei dem kann es im Erwachsenenalter zum kreisrunden Haarausfall kommen. Grund ist ein Vitamin-D-Mangel in der Kindheit. Diese Gruppe muss immer einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel im Blut haben, andernfalls kommt es zum Haarausfall. Bei fortgeschrittenen Haarausfall gilt es die Speicher mit hochdosiertem Vitamin D aufzufüllen und anschließend auf einem gesunden Niveau zu halten.

Quälende Muskelschmerzen

Schmerzende Muskeln kommen oft vor und die Ursachen sind vielfältig. Zu viel Sport, aber auch zu wenig Magnesium können Gründe sein. Oft steckt allerdings ein Mangel an Vitamin D dahinter. Bei Studien zum Thema Muskelschmerzen wiesen etwa 70 Prozent ein solches Defizit auf. Ursache ist hier ein Rezeptor des Vitamins, er reagiert bei einer Unterversorgung mit dem Aussenden eines Schmerzreizes. Wenn nun der Muskel benutzt, beziehungsweise trainiert wird, verstärken sich die quälenden Schmerzen. Mit der Gabe von Vitamin D lassen sich diese Schmerzen leicht behandeln.

Wunden heilen schlecht

Nach einer Operation ist es wichtig, dass Narben und Wunden schnell verheilen. Beobachtet man nun, dass die Heilung nur verzögert vonstatten geht, kann ein Vitamin-D-Mangel vorliegen. Denn das Vitamin D ist immens wichtig für die Neubildung der Haut. Seine Wirkstoffe regen die Neubildung an. Dabei kann das Vitamin auch schon bei kleineren Eingriffen wie einer Zahn-OP sehr gute Resultate hinsichtlich der Wundheilung erzielen. Wenn also ein invasiver Eingriff bevorsteht, ist die vorherige Einnahme von Vitamin D ratsam.

Chronische Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit Nummer 1 und sind durch alle Gesellschaftsschichten hindurch weit verbreitet. Oft gehen die Betroffenen von Mediziner zu Mediziner, ohne eine Linderung ihrer Beschwerden zu erfahren. Dabei kann die Lösung so einfach sein: Vitamin D. Da ein Mangel zu Schmerzen im Rücken und in den Knochen führen kann, findet sich in dem Defizit oft der Auslöser. Mit zunehmenden Alter nutzen sich die Knochen sowie Gelenke ab und die Schmerzen schleichen sich langsam ins alltägliche Leben. Wer unter solchen Beschwerden leidet und über 50 Jahre alt ist, der sollte mit der Gabe von Vitamin D beginnen. Natürlich lassen sich die Verbesserungen nicht sofort feststellen. Wichtig sind eine ausreichend hohe Dosis und etwas Durchhaltevermögen, damit die Substanz ihre volle Wirkung entfalten kann. Nach einigen Wochen lassen sich die Verbesserungen langsam feststellen.

Wie wird Vitamin D richtig eingenommen und dosiert?

Vitamin D ist in zahlreichen Varianten im Handel erhältlich. Dazu zählen Tabletten, Kapseln, Öl, Spritzen und natürlich in Form von Lebensmitteln. Bei den Nutzern ist die Tabletten- und Tropfenform am beliebtesten. Entscheidend ist jedoch immer, dass die Dosis richtig ist. Dafür sollte man den Beipackzettel lesen und bei Fragen einen Arzt zu Rate ziehen. Allerdings ist die Gefahr einer Überdosierung eher gering. Um diese zu erreichen, müsste man das Vitamin über einen längeren Zeitraum in einer sehr hohen Dosis zu sich nehmen. Nach den offiziellen Empfehlungen liegt die tägliche Höchstdosis bei 50 µg oder 2.000 IE. Viele Studien haben aber ergeben, dass auch eine Zufuhr von 20000 IE pro Tag über mehrere Wochen kein Risiko darstellen. Kritisch wird es ab einer Menge von 50.000 IE pro Tag über einen längeren Zeitraum. Denn so kann eine Hyperkalzämie entstehen. Infolge dessen ist dann der Anteil an Calcium im Blut zu hoch.

Wer Vitamin-D-Tabletten einnehmen möchte, der sollte dies immer in Kombination mit K2 tun. Es ist wichtig für die Blutgerinnung und leitet den Überschuss an Calcium in die Knochen und verfestigt es dort. Ein Augenmerk sollte bei der Einnahme von Vitamin D auch auf Magnesium liegen. Hier ist eine tägliche Dosis von 400 Milligramm empfehlenswert. Wer eine höhere Dosis als 5.000 IE jeden Tag zu sich nimmt, der kann weitere 200 bis 300 Milligramm Magnesium zuführen. Bei einer längeren Einnahme von Vitamin D sollten die entsprechenden Werte immer mit einer Blutabnahme vom Arzt überprüft werden. Andernfalls erzielt die Therapie bei einer Unterdosierung keine Verbesserungen oder bei einer Überdosierung unangenehme Nebenwirkungen. Dafür muss man gar nicht unbedingt zum Arzt gehen, denn mittlerweile gibt es auch viele Tests für zu Hause. Ein kleiner Piecks in den Finger genügt. Danach gibt man ein paar Tropfen Blut auf das Proberöhrchen, welches dann gut verschlossen wieder an das Labor zurückgesendet wird. Das Ergebnis gibt es dann etwa eine Woche später.

Vitamin D – der ideale Wert im Blut

Doch wie hoch sollte der Wert im Blut nun sein? Ideal ist ein Wert von 50 ng D3-Vitaminen pro Milliliter. Lässt sich ein schwerer Mangel feststellen, muss am Anfang hochdosiert Vitamin D zugeführt werden. Nur so lassen sich die leeren Speicher wirklich wieder auffüllen. Diese hohe Dosis sollte für eine begrenzte Zeit gelten, danach beginnt die Erhaltungs-Therapie mit einer niedrigeren Dosis. Spezialisten rechnen für die Auffüllung pro Kilogramm an Körpergewicht 7.000 IE täglich. Im Sommer kann man die Therapie dann unterbrechen, zumindest, wenn man an allen Tagen ein paar Minuten im Freien unterwegs ist. Auch wenn man Vitamin D nicht so schnell überdosieren kann, sollte man sich bei einer Therapie immer von einem Arzt begleiten lassen, um mögliche Risiken zu reduzieren.